Erneuerbare bringen Wohlstand nach MV – Reiche verschweigt es

Claudia Müller, bündnisgrüne Bundestagsabgeordnete für Mecklenburg-Vorpommern, erklärt zur Studie „Stärkung der regionalen Wertschöpfung durch Erneuerbare Energien“, erstellt im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums:

„Das Bundeswirtschaftsministerium hat eine Studie in Auftrag gegeben – und versteckt sie lieber, als sie zu feiern. Der Grund ist offensichtlich: Die Ergebnisse passen nicht zur Agenda von Ministerin Katherina Reiche.

Denn die Studie zeigt klar: Erneuerbare Energien sind kein Kostenproblem, sondern ein Wohlstandsmotor – gerade für ländliche Regionen wie Mecklenburg-Vorpommern. Allein für MV ergibt sich eine regionale Wertschöpfung von rund 287 Millionen Euro, in etwa eine Verdoppelung gegenüber 2023. Gewerbesteuern, Pachten, Beteiligungen, Aufträge für regionale Unternehmen – das ist konkreter Wohlstand für die Menschen vor Ort.

Frau Reiche redet über Kosten der Energiewende und verschweigt den Nutzen. Sie betreibt eine ideologisch getriebene Politik gegen die Erneuerbaren, während sie fossile Geschäftsmodelle politisch schützt. Dass sie ausgerechnet die Ergebnisse ihrer eigenen Studie nicht laut kommuniziert, ist kein Zufall – es ist Programm.

Mecklenburg-Vorpommern kann sich das nicht leisten. Die Studie bestätigt genau das, was wir seit Langem sagen: Erneuerbare Energien machen unser Land unabhängiger, klimafreundlicher und wirtschaftlich stärker. Das Potenzial der Erneuerbaren liegt auf dem Tisch. Wer es unter den Teppich kehrt, arbeitet gegen die Interessen der Menschen in MV.“

(Berlin, der 22. April 2026)