Carsten Schneider muss bei der Munitionsbergung aufs Tempo drücken

Anlässlich des Besuchs von Bundesumweltminister Carsten Schneider im Bundeskompetenzzentrum Munitionsbergung aus dem Meer in Rostock erklärt Claudia Müller, bündnisgrüne Bundestagsabgeordnete aus Mecklenburg-Vorpommern:

„Es ist höchste Zeit, dass wir uns um die verrottenden Sprengkörper in der Ostsee kümmern, denn Giftstoffe entweichen immer mehr und belasten die Meeresumwelt.

Das Sofortprogramm zur Munitionsbergung war ein wichtiger Schritt der Ampelkoalition, um den jahrzehntelangen Streit über Verantwortung und Kosten gemeinsam zu lösen. Doch seit dem Regierungswechsel 2025 stockt das Programm. Die Ergebnisse der Ausschreibung für die „Entwicklung und Bau einer mobilen schwimmenden Industrieanlage zur Beseitigung von Munitionsaltlasten“ sollten laut ursprünglichem Plan schon 2025 kommen, also seit einem Jahr da sein. 2026/2027 sollte die Plattform in den Betrieb einsteigen. Davon sind wir noch weit entfernt, obwohl die Industrie sich frühzeitig mit Konzepten beteiligt hatte. Jetzt muss Carsten Schneider dringend aufs Tempo drücken.“

(Berlin, der 2. Juli 2026)