Claudia Müller, bündnisgrüne Bundestagsabgeordnete für Mecklenburg-Vorpommern erklärt zu den Enthüllungen des Spiegels, dass Energieministerin Katherina Reiche Pro-Gas-Argumente von EnBW angefordert hat:
„Die Enthüllungen des Spiegels über Katherina Reiche sind ungeheuerlich. Die Gas-Ministerin der Bundesregierung entwickelt sich allmählich zu einem Sicherheitsrisiko.
Der Bericht schildert deutlich, wie sich Frau Reiche mit aller Kraft gegen die Erneuerbaren stemmt, um das Gasgeschäft hierzulande weiter florieren zu lassen. Damit schadet sie nicht nur dem Klima, sondern betoniert die strategische Abhängigkeit von fossilen Energieträgern und lässt uns Verbraucher*innen die teure Zeche zahlen.
Gerade in Hinblick auf Mecklenburg-Vorpommern und Ostdeutschland insgesamt scheint Frau Reiches Liebe zum Gas so weit zu gehen, dass sie dafür auch bereit ist, wirtschaftliche Chancen abzuwürgen. Das ist ein Armutszeugnis für eine Wirtschaftsministerin. Einseitig auf einzelne Großkonzerne hören und deren Interessen durchzusetzen, ist Lobbyismus in seiner schlimmsten Form.“
(Berlin, der 15. April 2026)