Von Berlin nach Schwerin: So sieht mein Wechsel aus

Nach neun Jahren Berlin wechsle ich nach Schwerin. Ich werde mein aktuelles Mandat im Bundestag zeitnah niederlegen, um mich fortan auf die Landespolitik in Mecklenburg-Vorpommern zu konzentrieren. Wie es in dieser Übergangszeit weitergeht, möchte ich hier transparent machen.

Seit 2017, über drei Wahlperioden, bin ich Mitglied des Deutschen Bundestages. In dieser Zeit durfte ich unsere Bundespolitik in unterschiedlichen Rollen gestalten: im Parlament als Mitglied mehrerer Ausschüsse, in der Regierung als Beauftragte und Parlamentarische Staatssekretärin sowie in der bündnisgrünen Fraktion als Parlamentarische Geschäftsführerin.

Für die MV-Wahl am 20. September 2026 stand viel auf dem Spiel: Nur wenn wir als Bündnisgrüne erneut in den Landtag einziehen, bilden wir eine robuste Grundlage für eine demokratische Mehrheit im Land. Mit diesem Anspruch bin ich als Spitzenkandidatin ins Rennen gegangen – mit Erfolg. Unser Einzug in den Landtag ist ein wichtiger Meilenstein für uns Bündnisgrüne und für ein freiheitlich-demokratisches MV.

Nun bin ich bereit, Verantwortung für unser Land zu übernehmen. Um dieser gewichtigen Aufgabe gerecht zu werden, steht für mich fest, mein aktuelles Mandat im Bundestag freiwillig niederzulegen. So mache ich Platz für Felix Winter, Listenplatz 2 für MV bei der Bundestagswahl. Ich werde mich hingegen auf die Arbeit im Land konzentrieren und alles dafür tun, MV voranzubringen.

Es wird eine Übergangsphase von wenigen Wochen geben, in denen ich beide Mandate innehabe. Dies dient dazu, wichtige laufende Beratungen abzuschließen und Aufgaben an andere Abgeordnete in der Fraktion zu übergeben. Mit allen Beteiligten stehe ich in engem Austausch, sodass ich aktuell beabsichtige, mein Bundestagsmandat im November 2026 niederzulegen. Bis dahin bin ich weiterhin als Bundestagsabgeordnete für alle ansprechbar.

Aus Leidenschaft mache ich bündnisgrüne Politik. Es ist mir immer eine Ehre, Verantwortung zu übernehmen und eine Stimme für unser MV zu sein. Ob in der Bundespolitik oder Landespolitik, daran wird sich auch weiterhin nichts ändern.

(Berlin, der 1. Oktober 2026)